Grönländische Wikinger waren einst Europas Elfenbeinhändler Nr. 1

Die Walrosse, die grösste Robbenart im Norden, werden bereits seit Jahrhunderten wegen ihren

Die ersten europäischen Siedler in Grönland waren Wikinger unter der Führung von Erik dem Roten. Während rund 500 Jahren gedeihte die Kolonie im Süden Grönlands, bis sie auf mysteriöse Weise verschwand. Über das Leben war bisher wenig bekannt. Doch neue DNA-Analysen an Walrossschnitzereien zeigen, dass diese Kolonie das Monopol über den Handel mit Walrosselfenbein in Europa hielt. Diese Abhängigkeit könnte für das Verschwinden mitverantwortlich gewesen sein, als der Handel am Ende zurückging.

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Buckelwale haben eigene Rastplätze auf dem Weg nach Süden

Buckelwale sind mittlerweile wieder ein häufiger Anblick in den Gewässern rund um Antarktika.

Buckelwale sind bekannt dafür, lange Wanderungen zu unternehmen, vor allem die Populationen im Süden. Von den warmen Meeren um Südamerika oder Australien herum ziehen die Tiere jedes Jahr in die antarktischen Gewässer, um sich dort mit Krill und Fischen eine dicke Speckschicht anzufressen. Bisher dachte man, dass die Buckelwale während dieser Wanderungen fasten und vom Speck des vorangegangenen Jahres leben. Doch die Wale haben wohl ihre eigenen Rastplätze, wie eine neue Studie aus Australien zeigt.

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Fisch-Mafia

Die Jagd nach den skrupellosen Geschäftemachern auf unseren Weltmeeren. Dieses Buch erzählt die Geschichte einer hochspannenden Verfolgung skrupelloser Geschäftemacher auf Kosten der Natur. Ein atemberaubendes Buch über den Kampf gegen Wirtschaftskriminalität auf hoher See.

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Nördliche Gletscherschmelzen beeinflussen auch die südlichen Gletscher

Eisberge sind ein Zeichen von wachsenden oder schmelzenden Gletschern. In der Antarktis sind einige

Eine Gletscherschmelze auf der einen Seite der Erde kann auf der anderen Seite des Globus ebenfalls Gletscher in Bewegung bringen. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von AWI-Forschern, die eiszeitliche Ablagerungen von Meeresalgen untersucht und gestützt auf diese Daten Klimaberechnungen durchgeführt haben. Dabei aufgedeckte Prozesse sind beunruhigend: Bei weiterer Erwärmung der Ozeane können sie auch zum Abbau heutiger polarer Eismassen und zu einem raschen Anstieg des Meeresspiegels führen.

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Biber verändern das Gesicht der Arktis

Die flachen Tundragebiete im Beringmeer sind im Sommer von Flüssen und kleinen Seen durchzogen,

Biber sind äußerst effektive Ökosystem-Ingenieure: Wenn eine Landschaft nicht ihren Vorstellungen entspricht, gestalten sie das Terrain einfach um. In gemäßigten Breiten haben sie das seit Jahrtausenden getan. Nun aber weiten sie ihr Betätigungsfeld aus und tauchen immer häufiger in der nordamerikanischen Arktis auf. Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat untersucht, welche Folgen das hat. Demnach können die Tiere ganze Ökosysteme verändern und zum Auftauen des Dauerfrostbodens beitragen, schreiben die Forscher im Fachjournal Global Change Biology.

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Fischevolution in der Antarktis ist schneller als in den Tropen

Die Fischarten der Antarktis sehen auf den ersten Blick aus, wie von einem anderen Planeten.

Eines der Merkmale von Kälte ist es, dass Lebensprozesse viel langsamer ablaufen als in wärmeren Gebieten. Dazu gehören beispielsweise die Schwimmbewegungen von Fischen. Auch die Artenvielfalt dieser Tiergruppe ist in tropischen Gebieten um einiges höher als in den polare Regionen. Und doch haben nun Forscher ein Paradoxon entdeckt, als sie die Gründe für den sogenannten „Breitengrad-Diversitätsgradienten“ herausfinden wollten: In den antarktischen Gewässern bilden sich neue Arten schneller als in den Tropen.

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Me(h)er Verkehr in der Arktis stört nicht alle Bewohner

Alle Meeressäugetiere der Arktis wie beispielsweise die Bartrobben sind aufgrund von

Mit dem Wegschmelzen des arktischen Meereises öffnen sich neue Schifffahrtswege durch Gebiete, die bisher unberührt waren. Damit könnte ein Konflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen und Naturschutz entstehen, an dessen Ende nur Verlierer stehen werden. Um die Risiken für die einzelnen Arten besser abschätzen zu können, hat eine internationale Forschungsgruppe alle sieben Meeressäugerarten untersucht und eine Risikobeurteilung erstellt. Wie erwartet schneiden Wale am schlechtesten ab, Eisbären dagegen besser, Robben liegen dazwischen.

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Grösste Arktis-Expedition aller Zeiten geplant ab Herbst 2019

Die „Polarstern“ ist der Forschungseisbrecher im Dienst des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) und

Es wird die größte Arktis-Forschungsexpedition aller Zeiten: Im September 2019 wird der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern vom norwegischen Tromsø in die Arktis aufbrechen und ein Jahr lang fest eingefroren im arktischen Eis durch das Nordpolarmeer driften. Versorgt von weiteren Eisbrechern und Flugzeugen werden insgesamt 600 Menschen aus 17 Ländern an der Expedition teilnehmen. Ein Vielfaches an Wissenschaftlern wird mit den Daten arbeiten, um die Klima- und Ökosystemforschung auf ein neues Niveau zu heben. Geleitet wird die Mission vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI).

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Rückgang des Pine Island Gletscher in der Antarktis erhellt

Das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ kartographierte den Meeresboden vor dem Pine Island

Der Pine-Island-Gletscher in der Westantarktis gehört nicht nur zu den am schnellsten fließenden Eisströmen auf der Südhalbkugel. In den zurückliegenden elf Jahren sind auch viermal große Eisberge von seiner schwimmenden Eiszunge abgebrochen. Wissenschaftlern an Bord des deutschen Forschungseisbrechers Polarstern ist es im Februar 2017 gelungen, jenen Meeresboden zu kartieren, der noch kurz zuvor vom Gletschereis bedeckt war. Ein Abgleich dieser neuen Karten mit Satellitenaufnahmen des Eisstromes verrät nun, warum sich der Gletscher plötzlich so weit Richtung Küste zurückgezogen hat: Er hatte an wichtigen Punkten die Bodenhaftung verloren.

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Packeis schützt antarktische Eisschelfe vor dem Zerfall

Eisschelfe wie das riesige Rosseisschelf ragen viele hundert Kilometer weit ins Südpolarmeer.

Wer schon einmal im Südpolarmeer unterwegs war, weiss über die Wellen und deren Stärke ein wenig Bescheid. Angetrieben durch die vorherrschenden Westwinde, wandern die Wellen rund um die Antarktis und dessen Küste. Diese wiederum besteht zu einem wesentlichen Teil aus Eisschelf, mächtigen Gletscherzusammenflüssen, die wie Zungen hinausragen. Der Zerfall dieser Eiszungen hat in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht. Nun hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, was die Schelfe schützt vor den Wellen: Packeis!

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